Von windschiefen Häusern, Umzügen und neuen Freunden

Schnaufend laufe ich durch die kalte Nacht. Tausende von Sternen funkeln über mir und begleiten mich auf meiner Reise, die nun bald ein Ende finden wird. Da steht es, das große, schiefe Haus. Direkt nebenan beginnt die Kirche 21:00 Uhr zu läuten. Beinahe gespenstisch hebt sich jener Klang über die Nebengeräusche der kleinen Stadt ab.

Beim neunten Glockenschlag erreiche ich das Haus, krame den Schlüssel aus meiner Jackentasche, schließe die Tür auf und laufe auf leisen Sohlen die quietschende Holztreppe hinauf. Aus verschiedenen Zimmern höre ich einige Stimmen wispern, steuere aber direkt auf einen ganz bestimmten Raum zu. Ich öffne die Tür, trete ein, schließe sie wieder und lasse meinen schweren Backpacker-Rucksack, der mich auf meinen Indienreisen begleitet hat, auf den roten Teppich fallen. Ich stehe in einem weißen Raum, eine Matratze liegt hinter einer Ecke auf den Boden, auf ihr ein grüner Korb voller Essensnotrationen. Ein Schrank, eine Kommode und ein kleiner Schreibtisch. Das ist bisher alles, was in diesem Zimmer, was für die nächsten drei Jahre mein Zuhause sein wird, steht.

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Ich atme tief aus und will schon beginnen meinen Rucksack auszuräumen, als die Stimmen im Gang lauter werden. Ich höre drei Personen. Überwiegend männliche Stimmen. Sie unterhalten sich anscheinend über die bestandenen Aufnahmeprüfungen für die Uni und was sie dafür tun mussten. Ich lasse meine Tasche sinken. Ich höre gerade die Stimmen meiner neuen Mitbewohner. Ich habe bisher noch keinen kennengelernt und eigentlich muss ich raus gehen, um sie zu begrüßen. Doch irgendetwas hindert mich. Ich habe Angst. Die Vorstellung plötzlich da raus zu gehen, mich vorzustellen und mich nicht mit ihnen zu verstehen plagt mich.

„Komm schon“, schalte ich mich. „Du hast schon Schlimmeres durchgemacht. Was ist denn so schwierig sich neuen Leuten vorzustellen. Das hast du in Indien dauernd gemacht!“

Ich pilgere unentschlossen durchs Zimmer und kann nicht umhin daran zu denken einfach schlafen zu gehen und morgen die neuen Leute kennenzulernen. Doch ich weiß, dass ich das im Grunde gar nicht will. Ich muss da raus gehen. Eins. Zwei. Drei!

Ich stehe direkt vor der Tür, meine Hand zittert, als sie den Türgriff langsam hinunterdrückt und ich hinaustrete, den neuen Leuten entgegen…..


 

Was bisher geschah….

Tatsächlich hatte ich das Angebot in Weimar zu studieren, das ich bereits in meinen letzten Monaten in Indien erhalten hatte, angenommen, die Immatrikulationsbescheinigung war unterzeichnet und nun stand somit die Suche nach einer Bleibe vor Ort an. Im Vorhinein riet man mir mich möglichst früh bei möglichst vielen Leuten zu melden, da es anscheinend ungeheuer schwer war, eine gute WG für sich zu finden. Gesagt getan. Ich meldete mich auf der Internetseite „WG-gesucht“ an und kontaktierte rund ein Dutzend Leute mich doch aufzunehmen. Was mir persönlich dabei auffiel, war, dass ich kategorisch die kleinen Wohngemeinschaften ausschloss. Blieb ich bei einer 4er WG hängen, dann nicht lange. Ich grübelte des Öfteren darüber nach, warum ich dies machte und konnte, wie allzu oft in diesen Wochen, mir nur eine Erklärung dafür geben. Indien. Ein Jahr lang hatte ich mit mindestens 9 Personen im Haushalt gelebt und ich vermisste diese Vielfalt bereits in diesem Moment, als ich wieder deutschen Boden unter den Füßen hatte. Ich vermisste die drei lieben Menschen im Zimmer und so wollte ich unbedingt diesen Indienersatz.

Ich blieb bei Wohnprojekten und WGs hängen, die minimal acht Leute im Haus hatten und irgendwie klang genau das richtig gut!

Und wider Erwarten kamen die Rückmeldungen schnell und vielversprechend. So eben auch ein Anruf des Vermieters einer 16er-WG. Die optimale Chance schon früh (wir hatten gerade Ende August und ich war Anfang August erst aus Indien zurück) mir meinen Platz in Weimar zu sichern.

So fuhr ich an einem regnerischen Dienstag im Spätsommer von Berlin aus los nach Weimar, das ich zuvor nur einmal mit der Schule besucht hatte. Jener Besuch lag bereits gut drei Jahre zurück und doch hatte ich ihn immer noch in guter Erinnerung, war die Stadt der Dichter und Denker damals schon wie auf mich zugeschnitten. Die Mentalität und der unverrückbare Zeitgeist dieses kleinen, beschaulichen Ortes hatten mich damals bereits unheimlich inspiriert.

Drum war ich in der Tat etwas enttäuscht, als ich nun, drei Jahre später und mit etlichen Erfahrungen mehr im Gepäck, am Bahnhof des Ausrufplatzes der ersten deutschen Demokratie ausstieg und eine schlafende Kleinstadt sich vor mir ausbreitete. Im grauen Nebel eingehüllt lag sie da und irgendwie fesselte mich jener Anblick nicht so wie damals. Ich stieg in einen Bus und senkte das Insassendurchschnittsalter um mindestens 60 Jahre, saß hier, verschlafen und eingerostet, der Ur-Thüringer. Verdattert stand ich da und lauschte den seicht dahinfließenden Konversationen dieser Menschen und musste mich schon etwas anstrengen, den Thüringer Dialekt zu verstehen. Fast schon automatisch, ja gar monoton klapperten die rüstigen Weimarer Rentner, die sich alle sogar zu kennen schienen, alle wichtigen Small-Talk-Rentner-Themen ab, die es so gab:

 

„Und was gibt es bei dir heute Abend zu essen?“

„Rotkohl mit Klößen….“

„Ahh… Bei mir gibt es Semmel und Sauerkraut. Sach ma, kannst du mir nicht mal deinen Arzt vorstellen? Ich hab´s mit der Hüfte.“

„Wo hast du´s? Ich hör so schlecht?“

„Die Hüfte! Dein Arzt hat das bei dir doch so gut hinbekommen..“

Etwas perplex stieg ich an meiner Haltestelle aus. Wo waren die jungen Leute? Wo war das hippe Studentenleben? War das hier immer so?

Bisher konnte ich mir keine Antwort darauf geben und lief, bei Weitem nicht mehr so entspannt, zu meiner ersten Wohnungsbesichtigung jemals. Das Wissen, welche Fragen ich hierbei zu stellen hatte, besaß ich nicht, obwohl ich am Morgen noch von meiner Mutter ein kurzes Schnellseminar dafür absolviert hatte, doch hatte in meiner Aufregung so gut wie alles vergessen. Das Haus der 16er-WG war groß und schief, lag direkt neben dem großen Park der Stadt und war mir sofort, als ich zusammen mit dem Vermieter eintrat, heimelig. Ich mochte diese enge Behaglichkeit, die vielen verzweigten Gänge zwischen den Räumen und auch diese Meisterleistung jener Architekten, die alle Wände irgendwie nicht gerade bekommen hatten. Die WG teilte sich auf in zwei Etagen, die durch eine quietschende Wendeltreppe miteinander verbunden waren, besaß unten und oben jeweils eine große Küche und mehrere Bäder. Ich begutachtete mehrere Zimmer und im Grunde war mir jetzt schon alles egal. Mitbewohner, Putzplan, umliegende Sehenswürdigkeiten, alles schien zur Nebensache zu werden und ich wusste im Grunde auch nicht, wie welche Fragen zu stellen waren. Ich hatte meine Entscheidung bereits bei der ersten Besichtigung gefällt. Zusammen mit dem Vermieter besuchte ich noch eine weitere, kleinere WG, mit nur vier Mitbewohnern. Alles war irgendwie größer und ordentlicher. Das zu vermietende Zimmer schien luftiger und geschmackvoller, aber… irgendwas passte hier einfach nicht. Es war, trotz mehr Geräumigkeit, einfach zu klein. Meine Entscheidung war gefallen und das teilte ich auch stolz dem irritierten Vermieter mit, der mir schlichtweg nicht glauben wollte, dass meine allererste Wahl, ohne überhaupt irgendetwas anderes gesehen zu haben, diese 16er-WG sein sollte. Gewiss über meine Zukunft, sagte ich ihm ein baldiges Wiedersehen zu und fuhr mit dem Bus wieder zum Bahnhof und dieses Mal schien alles anders zu sein. Die jungen Leute waren aufgewacht! Am Morgen schienen sie noch geschlafen zu haben, doch jetzt schien die Stadt, mit ihren eindrucksvollen Bauten, den hippen Studenten und ihren glücklichen Kleinfamilien zu leben. Zudem, wie ich auch noch eingestehen musste, waren gerade Semesterferien für alle hier Studierenden und dementsprechend waren wohl viele nicht in der Stadt. Und auch der Ur-Thüringer störte mich nicht mehr so, wie noch vor wenigen Stunden. Ich würde HIER wohnen, HIER studieren, Teil sein eines neuen Lifestyles und irgendwie tat ich das bereits jetzt mit Überzeugung und so begann ich die Bewohner dieser Stadt ins Herz zu schließen.

Eine Woche später bekam ich den Mietvertrag für ein 14 Quadratmeter-Zimmer in der Weimarer Vorstadt und so konnte mein Umzug von Berlin nach Weimar beginnen. Euphorisch räumte ich mein ehemaliges Kinderzimmer auf, ging mit meinen Eltern bei IKEA Möbel shoppen, verkaufte alte Bücher und räumte jene, die ich unbedingt mitnehmen wollte mit in meine Umzugstaschen und nahm alte Poster von den Wänden.

Doch spätestens, als ich meinen Schreibtisch auseinandernahm, ihn aus dem Zimmer räumte und zu den Sachen stellte, die ich mitnehmen würde, bekam ich das erste Mal Angst. Ich kam in jenen Raum zurück, wo ich zusammen mit Freunden gelacht, für die Schule gelernt, erste Freundinnen gehabt und einfach über Jahre hin gelebt hatte und nun … war er leer. Die Regale, die sonst voll mit alten Büchern und CDs überliefen, gähnten vor Leere, die Wände waren weiß, der Boden ohne irgendein achtlos in die Ecke geworfenes Kleidungsstück oder Mathebuch, strahlte mir sauber entgegen. Dieser Raum war von nun an nicht mehr wirklich MEIN Raum. Er würde es schon irgendwie bleiben, aber nie so, wie er es über meine Schulzeit hinweg gewesen war. Ich war nicht mehr wirklich Bewohner dieses Hauses. Vielmehr ein willkommener Gast. Ich atmete, beim Gewinn dieser Erkenntnis, keuchend aus und begann ein wenig zu zittern. Was, wenn ich mich nicht mit meinen neuen Mitbewohnern verstand? Was wenn ich mit Weimar doch nicht so gut zurechtkam? Wie würde ich mein Leben fortan leben können? Ich kicherte. Waren es nicht schon eben jene Fragen gewesen, die mich vor Indien zweifeln ließen und mir Angst vor dem Unbekannten machten? Und habe ich das nicht auch irgendwie „überstanden“?

So verging ein weiterer Monat mit intensiven Vorbereitungen auf ein neues Leben und doch konnte und wollte ich meine alten Leben nicht loslassen. Indien steckte mir noch in den Knochen, jedem, dem ich nach meinem einjährigen Verschwinden wieder begegnete, erzählte ich wie sehr ich doch noch hätte bleiben wollen und beneidete jene Freiwilligen, die gerade ihre Reise ans andere Ende der Welt begannen. Es kam mir vor, als würde ich mit dem Einzug in meine kleine, beschauliche Stadt an Relevanz verlieren. Ich war nicht mehr der, der in einer sechs Millionen Metropole, direkt am Fluss der Zeit wohnte, nein ich war bald der, der die Sommer in den Bibliotheken einer Kleinstadt verbringen und Indien, als auch Berlin so langsam mit dem Waschmittel aus der Jeans waschen würde.

 

Ende September schließlich, verließ ich mit gemischten Gefühlen und schwer bepackt mein nun ehemaliges Zuhause und stieg in den Zug nach Weimar. Neben mir: mein treuster Freund und Reisebegleiter. Mein Backpack-Rucksack, der in den geräumigen deutschen ICEs deutlich mehr Platz fand, als in den engen, indischen Zügen. Es kam mir vor als stürzte ich mich ins nächste Abenteuer, nur dass ich weder 30 Stunden dafür fahren musste, noch, dass mich am Ende abgeschiedene Berge und Ureinwohner erwarteten. Ich fuhr zweieinhalb Stunden und am Ende erwarteten mich ein großes, windschiefes Haus und neue Mitbewohner, die ich nun kennenlernen sollte.



 

Hinein in die Gegenwart:

 

Ich öffne meine Tür, luge vorsichtig heraus und erspähe drei Jungs, die sich lebhaft unterhalten. Zwei sind ungefähr alt wie ich, der Dritte, groß gewachsen und kräftig, scheint etwas älter zu sein.

 

„Hallo! Ich bin Leo. Gerade angekommen“, sage ich so selbstbewusst wie möglich und schüttle die Hände, der Jungs, die sich als Phillip, Felix und Jan herausstellen.

 

„Hey Leo. Bin auch gerade erst gekommen“, meint Phillip. 

„Servus!“, meint Felix. „Können wir mal dein Zimmer sehen. Das kenne ich noch nicht.“

 

So lade ich die Drei in mein Zimmer ein, wir setzen uns auf meinen Teppich und schnell entsteht ein lebhaftes Gespräch, wo sich herausstellt, dass auch sie jetzt anfangen werden zu studieren. Nach einer Weile streckt ein weiterer Junge den Kopf zum Raum herein, stellt sich als Marvin vor und verteilt Pizza, die er soeben gekauft hat. Schnell haben wir alle irgendwas zu trinken in der Hand und unterhalten uns lebhaft, über unsere Pläne, das Haus und Weimar, wie es leibt und lebt. Ich muss schmunzeln. Das ging ja schnell. Wenn ich mich nicht getraut hätte, die Klinke der Tür herunterzudrücken, wäre es dazu wahrscheinlich nicht gekommen.

Kurz darauf starten wir eine WG-Besichtigung und jeder lädt uns in sein Zimmer ein, um seine bisherige Einrichtung zu präsentieren. Dabei fällt auf, dass ich wohl das Größte erwischt habe und wir beschließen fortan meinen Raum als Place-to-be auszurufen. Am Ende des Tages falle ich überglücklich auf meine Matratze und bin nun doch sehr zuversichtlich, dass das hier, definitiv gut werden wird. Und das wird es!

Am nächsten Tag veranstalten wir fünf einen Küchenaufräumtag. Die Vorbesitzer haben beide Küchen sehr verdreckt zurückgelassen und so liegt es an uns, von oben bis unten zu putzen. Jemand bringt Musik und schnell stellen wir fest, dass wir den gleichen Musikgeschmack haben und grölen gemeinsam die Texte unserer Lieblingsbands, währenddessen wir unermüdlich über den Schmutz in Mikrowelle und Herd schimpfen. Und währenddessen fühle ich tatsächlich eine Art erstes Band, das sich beginnt um uns zu schließen. Gemeinsam entrümpeln wir beide Küchen und am Abend kann ich nicht umhin zu denken, dass ich hier bereits angekommen bin, so viel Kraft haben wir in das Wohlergehen unserer Küchen investiert.

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Die Tage darauf sollten wir einen weiteren Teil unserer Mitbewohner kennenlernen. Darunter Judith, meine wirklich liebe, direkte Zimmernachbarin und Jessi, angehende Produktdesignerin, die wohl mehr Werkzeug in ihrem Zimmer hat, als wir Jungs zusammen. Gemeinsam radeln wir am ersten Tag unseres Studiums zur Universitätsmensa, und währenddessen 500 Ersties verstreut und ohne wirklich jemanden zu kennen, den einführenden Worten des Präsidenten der Bauhaus-Universität Weimar lauschen, kenne ich bereits sieben Leute, die gemeinsam mit mir an einen Tisch sitzen und lächeln.

Jeden Tag der Einführungswoche sollte nun eine große Fahrradkolonne die Uni anfahren und in mir ein Gefühl von Gemeinschaft auslösen, das sich über das gesamte erste Semester weiter verfestigen sollte. Wir feierten ausgelassen auf Erstsemesterpartys, frühstückten in den warmen Sonnenstrahlen des Spätsommers, im Park, der nur fünf Minuten von uns entfernt lag, machten Musik und stahlen gemeinschaftlich nicht mehr brauchbare Straßenschilder, die wir, stolz wie Bolle, an unsere Wände nagelten. Darunter auch ein frisches Weimar-Ortsschild, dass ich nun stets, wenn ich frühstücke, betrachte.

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Immer, wenn ich in schlechter Stimmung von einem mittelmäßigen Studientag nach Hause komme, so weiß ich, dass es mir nach Eintreten in die WG wieder besser gehen wird, gibt es immer jemanden der da ist und meine Probleme versteht, weil er gerade genau das gleiche durchmacht. Dann schimpfen und fluchen wir so lange, bis es wieder gut geht. Oder wir packen alle Decken und Kissen der unteren Etage zusammen,  bauen daraus eine Bettenburg und hören Kinderlieder. Original so letztens passiert!

 

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Jedem, dem ich erzähle, dass ich in einer 16er-WG wohne, klappt erst einmal die Kinnlade hinunter und es wird gefragt, wie ich das nur aushalte. Und klar, manchmal ist die Küche sehr unaufgeräumt und mal würde ich schon gerne schlafen, währenddessen sieben andere gerne feiern würden, aber all dies rückt wegen der tollen Menschen in den Hintergrund. Im Endeffekt sind wir auch keine 16er-WG mehr, weil immer wer irgendwen mitbringt und so lerne ich stets neue Leute kennen, die nicht in meiner Fakultät sind.

Und dieses ständige Kommen und Gehen habe ich schon in Indien auf irgendeine Art und Weise genossen und bin nun, nach knapp einem halben Jahr des Wohnens in der 16er-WG komplett davon entschlossen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, als ich damals komplett planlos auf dieses schiefe Haus zulief und auf den Vermieter wohl relativ unwissend gewirkt haben musste. Mein Zimmer verwandelt sich immer mehr in MEIN Zimmer und klar wasche ich mein anderes Zuhause immer mehr aus den Jeans, aber ich weiß, dass ich bei meinen Eltern, als auch in Hyderabad, Indien trotzdem willkommen sein werde, komme ich zurück.

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Und irgendwie bin ich auch hier Teil der Schnittstelle zur Welt,  wenn ich mit meinen Freunden, seien es Mitbewohner, oder Kommilitonen, durch die niedlichen Gassen der bunten und lauten Stadt streife, fremdsprachige Touristen schnatternd an uns vorbei laufen und wir immer neue spannende Läden finden, die wir gerne mal besuchen würden wollen. Und genau diese Erkenntnis, in der richtigen Stadt mit den richtigen Leuten zu sein, macht mich glücklich …